10 Jahre Bologna Prozess

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Chancen, Herausforderungen und Problematiken
Mittlerweile hat die erste Generation von Studierenden ihr Studium nach der europaweiten Angleichung von Studiengangsstrukturen und Studienabschl�sse, die mit dem Bologna-Prozess angesto�en wurde, abgeschlossen. Sie waren es, die die H�rden und Ungereimtheiten in diesem bildungspolitischen Gro�expe- ment aushalten mussten und sie waren es auch, die die Interessen der Studierenden in die Politik trugen. Dass eben diese Betroffenen sich auch in ihrem Studium mit der Frage besch�ftigten, welche Akteure eigentlich den Bologna-Prozess gestaltet haben und inwieweit es sich dabei um einen de- kratischen und von allen Beteiligten gleicherma�en getragenen Prozess handelt, verwundert daher nicht. Das d�rfte vor allem auch f�r jene Studierende gelten, die sich im Rahmen ihres Studiums mit Fragen der Bildungspolitik, der Bildungsforschung und hier insbesondere der Hochschulforschung auseinand- setzten und dort ihre Forschungsschwerpunkte gesucht und gefunden haben. Der dabei immer auch ins Visier tretende, kritische Fokus auf die Akteure, die sich bildungspolitisch an solchen Gro�experimenten beteiligen, er�ffnet dabei auch eine reflexive Perspektive auf jene gesellschaftlichen Steuerungsprozesse, die das eigene Leben ? hier vor allem die eigene Hochschulbiografie ? ma�geblich mitpr�gen. Ein solches wissenschaftliches, gleichwohl auch pers�nliches Engagement liegt der vorliegenden Studie zugrunde und zeichnet sie zugleich aus. In ihr werden dezidierte Analysen des Bologna-Prozesses vorgelegt, die nicht nur profunde Kenntnis der Studienstrukturreform und der sie kennzeichnenden E- scheidungsstrukturen belegen. So besticht die Arbeit nicht nur durch die mul- perspektivische Sicht auf den Prozess selbst, sondern auch durch die sich - zeichnende bildungssoziologische Rahmung der vorgelegten Analysen.