Anwendung mathematisch-statistischer Verfahren in der Industrie

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Mathematisch-statistische Untersuchungen in der Technik stellen keine Sammlung von Daten oder Erkenntnissen dar, die neben den technischen Pro� zessen einhergeht; sie sind vielmehr Vorg�nge, die mehr oder weniger tief, mittelbar und unmittelbar in das Fabrikationsgeschehen eingreifen. Erstes Kriterium f�r die Anwendbarkeit mathematisch-statistischer Methoden ist der nachweisbare praktische und wirtschaftliche Erfolg. Tritt ein sol� cher Erfolg nicht ein, so sind die Methoden �berfl�ssig und ihre Anwen� dung er�brigt sich. Wenn gefragt wird, warum die Anwendung statistischer Verfahren gerade oder erst jetzt vorangetrieben wird, so ist zu sagen, da� die Genauigkeitsan� spr�che ein derartiges Ma� erreicht haben, da� die nat�rlichen und nicht zu unterdr�ckenden Streuungen technischer Prozesse eine immer gr��ere Be� achtung verlangen. Die Technik befindet sich vergleichsweise nunmehr in einer Situation, die f�r die Biologie und Landwirtschaft bereits seit einigen Jahrzehnten kennzeichnend ist, weil die nat�rlichen Streuungen der organischen Vorg�nge relativ gr��er sind und noch zeitiger zu . einer Ber�cksichtigung zwangen als die Streuungen der technischen Vorg�nge. Die Schonfrist der kleineren technischen Streuungen ist indessen abgelaufen, und auch im Fabrikationsgeschehen sind die Zeiten der reinen Empirie un� widerruflich vorbei. Was nun erforderlich ist und was zu den nachhaltig� sten Wirkungen f�hren wird, ist eine Verbindung von Praxis und subtiler Theorie, wie sie durch die Anwendung mathematisch-statistischer Methoden in der Technik gegeben ist. Die vorliegenden Beitr�ge behandeln einige Untersuchungen auf diesem noch weitgehend unbearbeiteten Anwendungsfeld.