Arbeit und Subjektwerdung in der Moderne

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Ein dialogue imaginaire zwischen Karl Marx und Hannah Arendt
Moderne Gesellschaften sind Arbeitsgesellschaften. Menschliche Arbeit nimmt hier eine abstrakte Form an, die Karl Marx als Arbeitskraft bezeichnet. Entscheidend ist nicht mehr die T�tigkeit an sich, sondern die Frage, in welchem Umfang menschliche Arbeitskraft verausgabt worden ist. Dies ist die Voraussetzung daf�r, dass Arbeit in der modernen Gesellschaft zu einer Ware wie jede andere werden konnte. F�r Hannah Arendt hat Marx mit dieser Charakterisierung von Arbeit als Arbeitskraft die moderne Gesellschaft auf den Begriff gebracht. Ihre Kritik an Marx richtet sich vor allem auf seinen Versuch, die F�lle menschlicher T�tigkeiten auf Arbeit zu reduzieren. Im Gegensatz dazu unterscheidet Arendt das Arbeiten vom Herstellen und Handeln als verschiedene menschliche Grundt�tigkeiten. Diese folgen unterschiedlichen Prinzipien und f�hren zu verschiedenen Resultaten. Ausgehend vom Unterschied im jeweiligen Verst�ndnis von Arbeit setzt dieses Buch zu einem dialogue imaginaire zwischen Karl Marx und Hannah Arendt an und fragt nach der Handlungsf�higkeit von Menschen in einer auf Arbeit zentrierten Gesellschaft.