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Soziale Ungleichheit und Habitus-Struktur-Konflikte im Studium
Eine Untersuchung �ber Habitus-Struktur-Konflikte im Studium durchzuf�hren und zu dokumentieren, ist ein konfliktreicher Prozess und dies nicht nur, weil das Verfassen einer solchen Arbeit generell einige Entbehrungen mit sich bringt. Vielmehr werden in der Auseinandersetzung mit dem Thema sowohl eigene Erfahrungen mit dem Studium in unterschiedlichen Fachkulturen aktualisiert als auch die pers�nliche Zukunft im akademischen Feld nicht zuletzt unter dem Aspekt der Passung kultureller Muster zum Gegenstand gemacht. Dieser st- lenweise konflikttr�chtigen Seite stehen positive Aspekte gegen�ber bzw. sind untrennbar mit ihr verbunden. Zum einen ist dadurch eine Art Hermeneutik in Gang gesetzt, in der die eigenen Erfahrungen und die wissenschaftlichen - obachtungen sich wechselseitig beeinflussen und so ein tieferes Verst�ndnis von Habitus-Struktur-Konflikten m�glich wird, was in erster Linie die wissenscha- liche Explikation der Thematik befruchtet, in zweiter Linie aber auch den ei- nen Habitus erweitert und neue Ankn�pfungsm�glichkeiten er�ffnet. Zum an- ren darf ich selbst die Erfahrung machen, dass das Erleben von und der Umgang mit Habitus-Struktur-Konflikten ? dies zeigt auch die Untersuchung ? sehr stark durch den Kontakt zu anderen Menschen gerahmt sind. Deshalb m�chte ich mich ganz herzlich bei meinen Betreuern Prof. Dr. Mathias B�s und Prof. Dr. Thorsten Bonacker f�r ihren freundschaftlichen Umgang und fachlichen Rat bedanken sowie bei den anderen Kolleginnen und Kollegen im Zentrum f�r Konfliktforschung und Institut f�r Soziologie der Universit�t Marburg. Eine wichtige Unterst�tzung, die in mehr als einem Bourdieu kundigen ?Korrektiv? bestand, habe ich �ber viele Jahre durch Prof. Dr. Beate Krais erhalten.