Brustkrebs

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Vendor: Springer

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Title
Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin Eine soziologische Untersuchung
Die Diagnose Brustkrebs zu stellen, ist f�r �rztinnen und �rzte nicht nur aus medizinischer Sicht schwierig. Doch wie gehen �rztinnen und �rzte um mit ihrer eigenen Betroffenheit, ihren Emotionen?
Inwieweit ist im Ablauf der hochtechnisierten Krankenh�user Raum daf�r, auf die Seelenlage der Betroffenen einzugehen?
Wie gehen betroffene Frauen damit um, wenn bei ihnen ein Verdacht auf Brustkrebs entsteht?
Die Interviews mit �rztinnen und �rzten zeigen die Schwierigkeiten und Ambivalenzen in der Auseinandersetzung mit Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Die Schwerpunkte innerhalb der medizinischen Diagnostik und Therapie werden dabei genauso sichtbar wie die Rationalisierungs-Mechanismen, die eingesetzt werden (m�ssen?), um �ber eine derart schwere, m�glicherweise unheilbare oder t�dliche Krankheit zu sprechen, zumal die Operationsm�glichkeiten, die oftmals im Rahmen einer Therapie eingesetzt werden, das �u�ere Erscheinungsbild der betroffenen Frauen stark und folgenreich ver�ndert.
Der Bewusstwerdungsprozess der betroffenen Frauen wird in Interviews rekonstruiert und als Aneignungsarbeit bezeichnet. Die unterschiedlichen Kommunikationsebenen zwischen Medizin und den
Betroffenen werden dabei deutlich.
Das Buch bleibt nicht stehen bei der Darstellung des Ist-Zustandes sondern zeigt Ans�tze auf, wie die Kommunikation zwischen �rztInnen und PatientInnen aus der heutigen Schieflage zu einem f�r beide Seiten positiveren Verst�ndnis gef�hrt werden kann.