Das metallurgische und elektrische Verhalten von Koks, insbesondere von Erzkoks, unter den realen Bedingungen des elektrischen Niederschachtofens

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Mit der raschen Entwicklung der modernen Zivilisation steigt st�ndig die An� forderung an die Stahlerzeugung der Welt. Stahl wird heute ausschlie�lich aus Roheisen und Schrott hergestellt. Durch die immer kleiner werden Schrottmengen in den Industriel�ndern und den Mangel an Schrott in den Entwicklungsl�ndern ist die Stahlindustrie weitgehend auf Roheisen angewiesen. Das Roheisen wird heute zum gr��ten Teil im klassischen Hochofen erzeugt, der erhebliche Anspr�che an die Qualit�t der Rohstoffe stellt. Mit der Zunahme der Roheisenerzeugung ist auch der Bedarf an verkokbarer Kohle gestiegen, die im Vergleich zu den in der Welt vorhandenen Erzen in viel geringeren Mengen vor� kommt. Auch sind die Abbaukosten in der neueren Zeit erheblich gestiegen. Die ungleichm��ige Verteilung der Rohstoffe auf der Welt und die damit verbundenen Transportprobleme erschweren noch die wirtschaftliche Herstellung des Roh� eisens. Man ist aus diesen Gr�nden zun�chst gezwungen, Ma�nahmen zu treffen, die die teure Kokskohle einsparen, d. h. den spezifischen Koksverbrauch im Hochofen verringern, des weiteren aber neue Verh�ttungsverfahren zu finden, die den �rtlichen Verh�ltnissen angepa�t sind. Der Hochofen kann aus Wirtschaftlichkeitsgr�nden nur in gr��eren Einheiten gebaut werden. In den nichtindustrialisierten L�ndern ist aber heutzutage die Tendenz vorhanden, die Verh�ttungsanlagen in kleineren Einheiten zu bauen und �ber das Land zu verstreuen und dabei gleichzeitig f�r die Verminderung der Transportprobleme Sorge zu tragen.