Das Orwellsche Jahrzehnt und die Zukunft der Wissenschaft

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Hochschultage der Freien Universit??t Berlin 1980
Zukunft ist die Geschichte von morgen. Aber was im neuzeitlichen Sinne mit gro�er Selbstverst�ndlichkeit unter Geschichte und zu� k�nftiger Geschichte verstanden wird, hat nicht immer existiert, weder dem Bewu�tsein noch dem Gegenstand nach. Die sogenannte ,Geschichtlichkeit des Menschen' ist kein �berzeitliches Ph�nomen. Das historische Bewu�tsein - mit Geschichte als Wissenschaft und Geschichtsphilosophie und Evolutionstheorie als Lehre der gesetz� m��igen Entwicklung - ist parallel zur b�rgerlich-rationalistischen Kultur im europ�ischen Lebenshorizont entstanden; es geht auf die Herausbildung und schlie�liche Existenz einer Gesellschaft zur�ck, deren Existenzweise die Ver�nderung selber ist. Entwicklung, Bewe� gung, Ver�nderung der menschlichen und au�ennenschlichen Natur - heute ins Unerme�liche gesteigert - haben Geschichte als Zyklus durch Geschichte als Proze� ersetzt: Seit die Rastlosigkeit zur Fonn des Daseins wurde, gibt es, was die Soziologie als Wandel, die Geschichtsphilosophie als Fortr�cken zum Besseren (Kant), die �konomie als Innovation, der Marxismus als pennanente Umw�l� zung aller gesellschaftlichen Verh�ltnisse bezeichnet - Geschichte als unabgeschlossenen Proze� der Zivilisation (Elias).