Die Gewerbefreiheit im Handel

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Nach Kriegsende war die auf Schutz und Konservierung des Bestehenden gerich� tete Handelsgesetzgebung des nationalsozialistischen Regimes in Westdeutschland zun�chst grunds�tzlich in Geltung geblieben, wenn sie auch allm�hlich gelod!:ert oder weniger streng gehandhabt wur,de. Die Aufrechterhaltung der Bindungen war angesichts des Warenmangels f�rs erste wahrscheinlich die beste L�sung. Die Zu� lassung neuer Betriebe blieb weitgehend in das Ermessen der Verwaltungsbeh�rden gestellt; insbesondere blieb es auch unter den sog. Lizenzierungsgesetzen in den L�ndern des amerikanischen Besatzungsgebiets bei der Pr�fung des .. volkswirt� schaftlichen Bed�rfnisses f�r Betriebe, die gegr�ndet werden sollten. Doch wurde die Handhabung der Zulassungsbestimmungen in diesem Punkt zuerst erleichtert. An dem Nachweis der Sachkunde und der pel'S�nlichen Zuverl�ssigkeit wurde aber festgehalten. Die Beh�rden hielten es lange Zeit f�r notwendig, da� diese Schleuse, die den Zugang neuer Betriebe zum Handel kontrollierte, bestehen blieb, ganz ab� gesehen davon, da� die Vertretungen des Handels, wie leicht zu verstehen ist, eine solche Regelung forderten und auch heute noch fordern. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch in dieser Beziehung eine 'sehr starke Lod!:erung durchgesetzt. Der mit der W�hrungsreform vollzogene Wechsel der Wirtschaftspolitik, der �bergang von der Zentralverwaltungs-zur Marktwirtschaft, stellte auch f�r den Handel einen wichtigen Wendepunkt dar, wenngleich noch f�r geraume Zeit die Verk�uferm�rkte in weiten Bereichen der Wirtschaft fortbestanden und die Wa� rennachfrage gr��er war als das Angebot. Aber die Produktion erweiterte sich nach Art und Menge Schritt f�r Schritt, so da� ,der Absatz des Handels rasch zunahm.