Die Messung der wiederkehrenden Spannung mit Hilfe des Netzmodelles

$61.59
Vendor: Springer

Available

Title
Im Vergleich zum station�ren Betrieb stellen Ausgleichsvorg�nge in Netzen eine erh�hte Beanspruchung der Betriebsmittel dar. Ein sehr h�ufig vor� kommender Schaltvorgang ist das Unterbrechen von Kurzschl�ssen, dem als Ausgleichsvorgang das Einschwingen der Spannung auf den station�ren Ver� lauf folgt. Man hat nun in zunehmendem Ma�e erkannt, da� das Abschaltver� m�gen von Leistungsschaltern nicht allein vom Kurzschlu�strom, sondern auch vom Verlauf dieses Einschwingvorganges abh�ngt. In einigen L�ndern hat diese Erkenntnis bereits dazu gef�hrt, da� f�r die Schalter nicht nur das Nennabschaltverm�gen angegeben wird, sondern au�erdem noch eine Frequenz der Einschwingspannung, bis zu der dieses Nennabschaltverm�gen garantiert werden soll. Zur Bestimmung der Kurzschlu�leistungen in stark vermaschten und daher der Berechnung kaum mehr zug�nglichen Netzen hat sich die Modellmessung von gro�em Nutzen erwiesen. Es erscheint daher w�nschenswert, als Erg�nzung hierzu auch die Frequenz der Einschwingspan� nung f�r viele Netzpunkte am Modell zu messen. Versuche im Netz selbst, bei denen der Einschwingvorgang naturgetreu auftritt, sind meist mit be� trieblichen Schwierigkeiten verbunden und werden deshalb nur in einzel� nen F�llen durchgef�hrt. Selbstverst�ndlich ist nicht zu erwarten, da� im Modell der Vorgang mit allen Feinheiten v�llig exakt wiedergegeben wird, zumal auch das Netzmodell der Studiengesellschaft - wie die anderen gro�en deutschen Modelle - vornehmlich f�r station�re Messungen einge� richtet ist. Man kann sich aber gerade bei der Frequenzbestimmung durch� aus mit m��iger Genauigkeit der Ergebnisse zufriedengeben. In welchem Umfange diese gew�hrleistet ist, bzw. bis zu welcher Frequenz das Modell noch zufriedenstellend arbeitet, war das Ziel der folgenden Untersuchun� gen.