Die Reparationen Japans

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Ein Beitrag zum Wandel des Reparationsproblems und zur wirtschaftlichen Entwicklung Japans nach 1945
Das Reparationsproblem hat in den zwanziger Jahren in Deutschland, aber auch in den angels�chsischen L�ndern eine lebhafte Diskussion ausgel�st. Erstmals waren einer Volkswirtschaft von den Siegern ungeheure Dauerbelastungen auferlegt worden. Abge� sehen von den politischen und v�lkerrechtlichen Problemen war fraglich, ob und wie diese Geld- und Sachleistungen aufzubringen, in andere W�hrungsgebiete-zu trans� fe�rieren und dort sinnvoll zu verwenden waren. Dawes-Plan und Y oung-Plan waren L�sungsversuche. Schlie�lich ebbte nach dem Hoover-Moratorium die Diskussion ab. Als erwiesen galt, da� die schweren weltwirtschaftlichen St�rungen erheblich durch die Reparationsleistungen verst�rkt worden waren. �ber diese Probleme arbeitete u. a. auch mein Lehrer A. v. M�hlenfels, w�hrend ich 1964 den Artikel Reparationen im Hand� w�rterbuch der Sozialwissenschaften schrieb. Deshalb begr��e ich sehr, da� Hubertus Seifert diese Tradition durch eine gelungene Untersuchung �ber die Reparationen Japans fortsetzt. Seifert hat sich gro�e Verdienste mit seiner breit angelegten, sorgf�ltig abw�genden Arbeit �ber Japans Reparationsleistungen und ihre Auswirkungen auf Japan und die Empf�ngerst�aten erworben. Sein Beitrag stellt in mancher Beziehung eine Pionier� leistung dar. Die umfangreiche Materialbeschaffung war ungew�hnlich schwierig, auch das Hineindenken in die Probleme des ostasiatischen Wirtschaftsraumes der letzten Jahrzehnte. Soweit bekannt, handelt es sich hier um die erste im In-und Ausland ver�ffentlichte umfassende Analyse der japanischen Reparationen. Es wird u. a. unter� sucht, wie die Sieger ihre zun�chst hohen Forderungen einschr�nkten und nach dem radikalen Schnitt durch umfangreiche Gebietsabtretungen Wiedergutmachungs� leistungen forderten, die grunds�tzlich sinnvoll und tragbar waren.