Die soziale Ordnung des Grundgesetzes

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Leitfaden zu den Grundrechten einer demokratischen Verfassung
Vor mehr als 25 Jahren ist das Grundgesetz f�r die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten. Im Auftrag der westlichen Besatzungsm�chte eilends als notd�rfti� ges Verfassungsgewand f�r ein vorl�ufiges westdeutsches Staatsfragment geschnei� dert, ist es, wie die Bundesrepublik selbst, sp�testens durch die Ostvertr�ge jener Vorl�ufigkeit enthoben worden, die zu seinem Anspruch auf Menschen und Gebiet jenseits der Grenzen geh�rte. Diese autonom gesetzte Mission hat die Ge� schichte kassiert, nachdem der Westen das Pochen auf sie lange toleriert und, frei� lich tunlichst ohne sich vor dem Alliierten des Weltkriegs gegen den Faschismus all� zusehr moralisch zu entbl��en, gef�rdert hatte. Auch europ�ischer Atlantismus von ultramontanem Format ist nun eher st�rend geworden. So ist die in der Pr�ambel des Grundgesetzes angesprochene �bergangszeit zu� ende gegangen, ohne da� dieses ziemlich lautlose Erl�schen zugleich das Ende des Grundgesetzes und der Bundesrepublik Deutschland darstellte. Da es nie zu den St�rken deutscher Politik und Amtlichkeit geh�rt hat, Lautloses zu registrieren und auf Lautloses zu reagieren, hat es sich nicht geb�hrend herumgesprochen. Auch nach Karlsruhe ist die Kunde noch nicht gedrungen, wie z. B. dem Kyffh�user� Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Grundvertrag zwischen der Bundes� republik Deutschland und der DDR zuverl�ssig entnommen werden kann. Und da� der subalterne Biereifer, mit dem das amtliche Teutonentum an Rechtsstaat und Demokratie Ma� nimmt, abgek�hlt sei, l��t sich im Blick auf die bl�hende poli� tische Ketzerverfolgung wei� Gott nicht sagen.