Die Subventionierung der deutschen Filmwirtschaft

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In der deutschen Filmwirtschaft haben wir einen Wirtschafts zweig vor uns, dem es bis heute, fast 20 Jahre nach der totalen Zerst�rung durch den 2. Weltkrieg, noch nicht gelungen ist, sich den ver�nderten wirtschaftlichen Bedingungen an� zupassen. Der Versuch einer wirtschaftlichen Stabilisierung nach den radikalen Beschr�nkungen der Besatzungsm�chte und die sich abzeichnende Erholung fiel zusammen mit der Entstehung einer �berm�chtigen Substitutionskonkurrenz. Die deutsche Filmwirtschaft war zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich noch zu wenig gefestigt, um die mit der Konkurrenz zwischen Fernsehen und Film offen� sichtlich werdende Struktur krise aus eigenen Kr�ften �berwinden zu k�nnen. Diese bisher schwerste Krise der Filmwirtschaft ist allerdings nicht allein eine Folge dieser Konkurrenzsituation. Bisher begangene Fehler und M�ngel der Filmwirtschaft machten sich erst in dieser Situation besonders gravierend be� merkbar. Wenn auch Krisen bisher in der Geschichte der deutschen Filmwirt� l schaft nicht unbekannt sind , so scheint die heutige Strukturkrise jedoch in der Lage zu sein, diesen Wirtschaftszweig in seinem Bestand zu gef�hrden. Gelingt es der deutschen Filmwirtschaft nicht, die Strukturwandlung, ob mit oder ohne �u�ere Hilfe, zu �berwinden und in privatwirtschaftlichem Rahmen unter ver� �nderten Bedingungen weiter zu bestehen, so erleidet sie m�glicherweise das gleiche Schicksal wie das Kulturtheater durch das Aufkommen des Films in den An� f�ngen dieses Jahrhunderts 2.