Die Verfassung Europas

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Perspektiven des Integrationsprojekts
Die Europ�ische Union steht wieder einmal am Scheideweg. So abgegriffen diese Metapher ist, so zutreffend beschreibt sie doch den Zustand der Gemeinschaft, nachdem der Verfassungsvertrag auf dem Br�sseler Gipfel im Juni 2007 nur als Torso gerettet werden konnte. 50 Jahre nach Inkrafttreten der R�mischen Vertr�ge bleibt die Bilanz des Integrationsprojektes somit ambivalent: Einerseits tr�gt die Vergemeinschaftung entscheidend zu Frieden und Wohlstand in Europa bei; andererseits zeigt die aktuelle Verfassungskrise, dass es in vielen grunds�tzlichen Fragen kaum �berbr�ckbare Meinungs- und Interessenunterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten gibt, mit denen sich die Union das Leben schwer macht. Damit stellen sich alte Fragen von Neuem: Braucht es ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, um den Integrationsprozess weiter voranzubringen? Wie kann die Gemeinschaft als politisches Gebilde �berhaupt charakterisiert werden und auf welchen Zustand sollte sie sich zubewegen? Lassen sich die Institutionen und die Politik der EU n�her an die B�rger heranf�hren, um der verbreiteten Europaverdrossenheit zu begegnen? Gibt es eine europ�ische Identit�t, die durch Prozesse der Institutionenbildung der Gemeinschaft bef�rdert werden kann?