Diskursiver Journalismus

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Journalistisches Handeln zwischen kommunikativer Vernunft und mediensystemischem Zwang
Die Kunst heute besteht darin, Journalismus zu machen trotz der Medien, sagt ein ehemaliger Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit. Er macht damit auf den gewichtigen Unterschied zwischen der kommunikativen Verst�ndigungsorientierung journalistischen Handelns und der Profitlogik eines ausdifferenzierten Mediensystems aufmerksam . Beide haben innerhalb einer deliberativen �ffentlichkeit spezifische, aber keineswegs deckungsgleiche Aufgaben und Funktionen. Das normative Verst�ndnis eines diskursiven Journalismus zielt darauf, Journalismus als lebensweltlich kommunikatives Handeln eigenst�ndig zu konturieren. Es ist Ausdruck einer wissenschaftlichen Journalistik, die Journalismus nicht blo� als Objekt empirischer Analyse begreift, sondern auch als zu verstehenden sozialen Sinnzusammenhang sowie als kritisch und emanzipatorisch zu begleitende Aufkl�rungspraxis. Eine ausreichend theoretisch fundierte Diskursethik l�sst guten Journalismus auch unter den Bedingungen des heutigen Mediensystems als weiterhin machbar erscheinen.