Doppelt benachteiligt?

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Leben in einem deutsch-t??rkischen Stadtteil
Die These von der doppelten Benachteiligung ist die grundlegende Annahme in der Literatur �ber die Auswirkungen der Kontexteffekte armer oder benachteiligter Wohngebiete auf die Bewohner/innen. Diese These wird in einer repr�sentativen Befragung deutscher und t�rkischer Bewohner von K�ln-Vingst/H�henberg untersucht, erg�nzt um qualitative Interviews. Zun�chst wird die interne Differenzierung des Gebietes untersucht und daran anschlie�end die Strategien der Alltagsbew�ltigung der deutschen und t�rkischen Bewohner/innen sowie ihre Netzwerke und das soziale Kapital. Zur Verhandlung steht des Weiteren die Frage, in welchem Ausma� abweichendes Verhalten wahrgenommen wird. F�r die einzelnen Verhaltensbereiche werden zahlreiche Hypothesen getestet. Bei den deutschen Befragten kann eine doppelte Benachteiligung nachgewiesen werden. F�r die t�rkischen gilt sie nur eingeschr�nkt. Die t�rkischen Bewohner eines benachteiligten Gebietes k�nnen offenbar Krisensituationen besser bew�ltigen.