Emotionen und affektives Erleben bei Menschen mit Autismus

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Eine Untersuchung unter analytischer Betrachtung autobiographischer Texte
Autistische St�rungen - die verschiedenen Spielarten werden zunehmend h�ufiger und wohl auch demn�chst offiziell unter dem �bertitel . Autismus� Spektrum-St�rungen zusammengefasst (1) - bedeuten ein lebenslanges, sehr stark belastendes Leiden. Dies fuhrt unter den engsten Bezugspersonen von Menschen mit Autismus zu einem auch im Vergleich zu anderen psychiatrischen Erkrankungen ungew�hnlich starken Leidensdruck. Die direkte Kommunikation mit der autistischen Person ist zutiefst gest�rt (2, 3). Es geh�rt zu den gr��ten Kr�nkungen von Angeh�rigen, wenn Eltern und Geschwister sich nicht enger mit der oder dem Betroffenen austauschen k�nnen, oft trotz einer guten Sprach� f�higkeit und ohne dass eine deutliche k�rperliche Behinderung sichtbar ist. Im Allt�glichen, im Spiel, im smali talk - ob in ernsthafter oder eher freundlich� ausgelassener Art - ist ein wechselseitiges Austauschen, eine Gegenseitigkeit, so schwer zu gewinnen. Rollenspiele, Verstellen oder subtile Ironie werden kaum verstanden. Es ist kein Wunder, dass dies ein Faszinosum :f�rdie Wissenschaft geworden ist und viele Familien mit hohem Interesse und hoher Kooperation unerm�dlich hoffen aufAufkl�rung, ja Heilung. Die Forschungslandschaft ist weltweit besetzt von einem hohen Aufwand an genetischen, neurophysiologischen, neuropsychologischen und therapeuti� schen Studien, weil die F�higkeit zur Empathie, zur Imitation - die bekanntlich das halbe Leben ausmacht - zum Austausch der Emotionen beim Autismus so nachhaltig betroffen ist und daher den signifikant Anderen so betroffen macht (2, 3). Wir wissen aber auch, dass schnelle Untersuchungsvorg�nge beim Autis� mus gr��ere Defizite vort�uschen als langsamere, behutsame.