Event-Marketing in der Politik

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Medieninszenierungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Event ? ein Modewort erobert und durchdringt unsere Alltagssprache. Dabei macht es nicht Halt vor dem politischen System, in das es l�ngst Eingang gef- den hat. Die Event-Gesellschaft ist gepr�gt durch heterogenes Freizeitverhalten - Spa� und Unterhaltung haben in ihr jedoch eine dominante Stellung erreicht. Als Antwort auf dieses Zeitgeist-Ph�nomen versucht das politische System sein- seits Events als ad�quates Kommunikationsmittel zu etablieren. Am offensichtlichsten gelingt dies in Vorwahlperioden, in denen die Kommunikation mit dem W�hler intensiv gestaltet wird. Deshalb konzentriert sich die vorliegende Arbeit bei der Untersuchung des Event-Ph�nomens auf den Teilbereich der politischen Kommunikation, der durch ausgepr�gte Konfliktlinien gepr�gt ist, was mit dem Kampf um Aufmerksamkeit, W�hlerstimmen und Prestige zusammen h�ngt. Die Untersuchung leistet damit eine Pionierarbeit, um das intransparente Agglomerat der mit dieser Bezei- nung hantierenden Akteure wie Politiker, Medienvertreter, PR-Berater und auch Wissenschaftler, auf eine pr�zise Grundlage zu stellen und wissenschaftlich klare Analysen zu erm�glichen. Denn kennzeichnend f�r den Umgang mit diesem Ph�nomen ist ein unr- lektierter und Verwirrung stiftender Bezugsrahmen, der kaum dazu angetan ist, den Begriff ?Event-Marketing? im wissenschaftlichen Kontext wirklich fruchtbar machen zu k�nnen. Ein derart schillernder Begriff speist seine aktuellen Konnotationen aus g�nzlich unterschiedlichen Quellen. In einem umfangreichen theoretischen Teil werden der Komplexit�t und Tragweite des Themas entsprechend interdisziplin�- 6 Geleitwort re Analysestr�nge diese Problematik aufgreifen. Deswegen kommen neben der politikwissenschaftlichen Perspektive auch linguistische, soziologische und - triebswirtschaftliche Elemente zum Tragen und werden zur theoretischen V- dichtung herangezogen.