Normalität und Behindertenpädagogik

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Vendor: Springer

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Aus historischer und normalismustheoretischer Perspektive untersucht dieser Band den behindertenpädagogischen Spezialdiskurs des Normalen. Die Autorin zeigt, dass die für die Behindertenpädagogik konstituiven Kategorien des Normalen und des Anormalen sich paradoxerweise wissenschaftstheoretischen Zugangsweisen entziehen, die Normalität historisch spezifisch erklären und diese gleichzeitig in einen dynamischen Bezug zu Anormalität setzen. Unabdingbar ist, wenn der disziplinäre Fokus auf zu erziehende und zu bildende Subjekte nicht von scheinbar natürlichen Dichotomien getrübt werden soll, dass Normalität und ebenso Behinderung als sozialkulturell hergestellte Kategorien wahrgenommen werden. Insofern wäre es angebracht, den Themenkomplex systematisch in behindertenpädagogische beziehungsweise erziehungswissenschaftliche Kontexte zu integrieren.