Pädagogik und Ironie

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Das Verhältnis der Pädagogik zur Ironie stellt sich als ein gespaltenes, wenn nicht sogar gestörtes dar: In der normativen Theorie ist von der Ironie als dem Unpädagogischen (Nohl) die Rede, oder von einem heuchlerischen Verbergen des gemeinten Sinns (Baacke), wobei die Praxis zeigt, dass Ironie sie unausgesetzt durchdringt. Unterwandert also die Praxis die theoretischen Anforderungen an sie, oder dachte die Theorie an der Praxis vorbei? Diese Fragen werden von der vorliegenden Arbeit sowohl theoretisch-rekonstruktiv, als auch empirisch-rekonstruktiv bearbeitet. Dabei zeigt sich, dass das Thema der Theorie die Moral ist (aber nicht die Ironie), sowie die Praxis demgegenüber sich auf ihre eigenen Strukturen mit Ironie bezieht.